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65.174 kuratierte Einträge zu Demos, Software, Hardware und Geschichte des Commodore Amiga
Amiga Chipset-Architektur
Die Amiga-Architektur basiert auf Custom Chips die parallel zum CPU arbeiten: Agnus/Alice (DMA-Controller, Blitter, Copper), Denise/Lisa (Grafikausgabe, Sprites, Kollisionserkennung), Paula (4-Kanal-Audio, Disketten-I/O, Interrupts). Der Copper ist ein Display-Co-Prozessor der die Grafik zeilenweise aendern kann (Copper-Listen). Der Blitter kopiert/fuellt/kombiniert Speicherbloecke schneller als die CPU. DMA-Kanaele teilen sich den Chip-RAM-Zugriff im 'Timeslot'-Verfahren. Diese Architektur war 1985 revolutionaer und ermoeglichte Multimedia-Faehigkeiten die PCs erst Jahre spaeter boten.