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Fat Agnus
Fat Agnus bezeichnet die 8372A- oder 8375-Revision des Agnus-Custom-Chips in späteren OCS-basierten Amiga-Systemen, darunter bestimmte Modelle des Amiga 500 und Amiga 2000. Im Gegensatz zum früheren „Thin Agnus" (8370/8371), der nur 512 KB Chip RAM unterstützte, konnte Fat Agnus bis zu 1 MB Chip RAM adressieren, was mehr Speicher für Grafik, Audio und Custom-Chip-Operationen ermöglichte. Physikalisch durch sein quadratisches PLCC-Gehäuse (Plastic Leaded Chip Carrier) vom früheren DIP-Gehäuse unterschieden, fungiert dieser Chip als DMA-Controller und Adressgenerator und verwaltet den Speicherzugriff für CPU, Chipsatz und Peripheriegeräte.