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DMA

Direct Memory Access (DMA) ist eine Systemarchitektur-Funktion in Amiga-Computern, bei der die Custom Chips (insbesondere Agnus oder Alice) direkt auf das Chip RAM zugreifen können, ohne die CPU zu belasten. Dadurch können Grafik-, Audio- und Blitter-Koprozessoren Daten abrufen und Operationen eigenständig ausführen, während die CPU andere Aufgaben erledigt. Der DMA-Controller verwaltet die Bus-Arbitration zwischen CPU und Custom Chips und ermöglicht so die bekannten Echtzeit-Multimedia-Fähigkeiten des Amiga sowie flüssiges Multitasking auch bei intensiven Grafikoperationen.